Projektbeschreibung

Projektziele

Der Einsatz von Kunststoffen kann vom Konsumenten durch gezielte Wahl des Produkts am Point of Sale (PoS) beeinflusst werden (z.B. Wahl von kunststofffreien Produkten). Dies wird exemplarisch an den Anwendungen „Lebensmittelverpackung“ und „Bekleidungstextilien“ untersucht.

Das Projektkonsortium, bestehend aus Wissenschaftlern und Vertretern aus der Praxis, hat sich folgende Ziele gesetzt:


  • Was wissen Verbraucher über Plastik? Wir untersuchen das Verbraucherverständnis und das Verbraucherverhalten beim Kauf (bzw. Miterwerb) von Plastik.
  • Wie kann Plastik schon im Vorfeld vermieden werden? Wir wollen Plastikvermeidungsstrategien entlang der Wertschöpfungsketten Textil und Lebensmittel entwickeln.
  • Gibt es Alternativen zum herkömmlichen Plastik? Wir entwickeln neue Verpackungen und Verfahren, die zur Reduzierung des Plastikkonsums beitragen.
  • Sind neue Plasitk(verpackungs)-Alternativen besser? Wir bewerten die neuen Verpackungsformen ganzheitlich (Ökobilanzierung)
  • Wie können wir Verbrauchern beim Plastikvermeiden helfen? Hierzu entwickeln wir eine Informations-App zum Thema Plastik(verpackung).

Die erzielten Ergebnisse können aufgrund des hohen Anwendungsbezugs durch die Zusammenarbeit mit unseren Praxispartnern vom Handel, den vorgelagerten Wertschöpfungsketten und auch den Verbrauchern direkt umgesetzt werden.

Übersicht

Projektdetails

Die Projektkoordination liegt bei der Stadt Straubing. Das Projekt besteht aus verschiedenen Phasen bzw. Arbeitsschwerpunkten (Wissensgrundlage schaffen, Strategien entwickeln, Strategien bewerten, Strategien umsetzen). Diese Schritte münden am Ende in konkrete Handlungsempfehlungen an Produktion, Handel und Verbraucher.

Unsere wissenschaftlichen Partner bearbeiten dabei jeweils einen Schwerpunkt

Neben Untersuchungen zum Verbraucherverhalten werden konkrete Daten der Praxispartner über das Plasitkaufkommen entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der ersten Phase des Projekts (Wissensgrundlage schaffen) ausgewertet. In den weiteren Projektphasen testen diese dann die neuen Strategien. Die Praxispartner sind aus dem Textil- und Lebensmittelbereich: Lebensmittel wurden gewählt, weil sie absolut gesehen die höchsten Kapitalkosten für die Umwelt aufweisen (UNEP 2014). Textilien wurden gewählt, weil zum einen ein hoher Anteil an synthetischen Fasern verwendet wird und zum anderen - was viele nicht wissen - beim Verpacken der Textilien große Mengen an Plastik anfallen.

Die einzelnen Phasen und Schwerpunkte sind in sogenannten "Arbeitspakten" zusammengefasst.

Arbeitspakete