Aktuelles

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Präsentation bei der STS Conference 2018 in Graz - Andreas Lesny vom Fachgebiet Marketing und Management Nachwachsender Rohstoffe präsentierte in Graz erste Forschungsergebnisse im Rahmen seines Promotionsprojektes zum Thema „Verbraucherreaktionen auf Plastik und dessen Vermeidungsmöglichkeiten am Point of Sale“.
Etwa 37 Kilo Plastik verbraucht der Durchschnitts-Deutsche pro Jahr. Deutlich mehr, als unsre europäischen Nachbarn. Das geht aus einer Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft hervor. Vor allem für unsere Weltmeere, wo der Müll nicht selten landet ist das ein großes Problem. Umweltschützer befürchten, dass im Jahr 2050 dreimal mehr Plastik im Meer schwimmen könnte, als Fische. Um Hiobsbotschaften, wie dieser, entgegen zu wirken, hat die Stadt Straubing das Projekt „VerPlaPoS“ ins Leben gerufen.
Straubing. Während die Plastikverpackung im Supermarkt bei gelben Rüben und dem Pflücksalat offensichtlich ist, wissen viele Verbraucher nicht, dass auch die meisten Kleidungsstücke in Plastikhüllen im Geschäft eintreffen. Deshalb startete diese Woche am TUM-Campus Straubing eine deutschlandweite Aktion, das "Plastik-Vermeidungs-Projekt".

Kick-Off VerPlaPos

am 30.01.2018
Plastik ist überall, das meiste davon in Lebensmittel-Verpackungen oder in Textilien. Dessen sind sich auch die Teilnehmer am Projekt „VerPlaPoS“ (Verbraucherreaktionen bei Plastik und dessen Vermeidungsmöglichkeiten am Point of Sale) sicher. Um die Plastikmenge direkt am Verkaufsort zu reduzieren oder im besten Fall gar zu ersetzen, haben sich am Dienstag am Campus der TUM Straubing Vertreter aus der Forschung und des Straubinger Einzelhandels unter der Koordination von Thomas Decker zu einer zweitägigen Auftaktveranstaltung getroffen.
Startschuss für ein neues Projekt für mehr Nachhaltigkeit: Die Stadt und ein Team von Wissenschaftlern untersuchen in den kommenden drei Jahren, wie Konsumenten bereits beim Einkauf unnötiges Plastik vermeiden können. Dazu entwickelt das Forscherteam neue Produkte und Verfahren, die dazu beitragen, dass weniger Plastik verwendet wird. Die Stadt in der Region der Nachwachsenden Rohstoffe untermauert damit ihre Vorreiterrolle in Sachen Nachhaltigkeit.