Projektbeschreibung

Viele Produkte des täglichen Bedarfs sind aus Plastik oder mit Plastik verpackt. Beim Kauf dieser Produkte tragen VerbraucherInnen somit zum steigenden Plastikkonsum in Deutschland bei. Ein kompletter Verzicht auf Plastik im Alltag ist aber nur mit hohen Einschränkungen bzw. gar nicht möglich. Außerdem ist vielen KonsumentInnen nicht bewusst, wie viel Plastik sie durch den Kauf eines Produktes in Umlauf oder in die Umwelt bringen. Der Einsatz von Kunststoffen kann aber von KonsumentInnen durch gezielte Wahl des Produkts am Point of Sale (PoS) beeinflusst werden (z.B. Wahl von kunststofffreien Produkten). Vor diesem Hintergrund soll in diesem Projekt untersucht werden, inwiefern VerbraucherInnen durch ihre Kaufentscheidung am PoS das Entstehen von Kunststoffabfällen vermeiden können und inwiefern man ihnen z.B. durch verschiedene Vermeidungsstrategien hierbei Hilfestellung leisten kann. Dies wird exemplarisch an den Anwendungen „Lebensmittelverpackung“ und „Textilverpackungen“ untersucht.

Unser Forschungsschwerpunkt liegt auf folgenden Fragen:

  • Was wissen VerbraucherInnen über Plastik?
  • Wie kann Plastik schon im Vorfeld vermieden werden?
  • Gibt es Alternativen zum herkömmlichen Plastik?
  • Sind neue Plastik(verpackungs)-Alternativen besser?
  • Wie können wir VerbraucherInnen beim Plastikvermeiden helfen?

Projektförderung

Das Projekt mit dem Titel „Verbraucherreaktionen bei Plastik und dessen Vermeidungsmöglichkeiten am Point of Sale“ wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb des Forschungsschwerpunkts „Sozial-ökologische Forschung“ im Rahmen der Fördermaßnahme „Plastik in der Umwelt – Quellen, Senken, Lösungsansätze“. Diese ist Teil der Leitinitiative Green Economy des BMBF-Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung" (FONA3).